Pulau Tioman

von Kathrin

Am Jetty von Mersing ist ordentlich was los

es ist heiß, die Anzeige ist zu weit weg, aber wir vertrauen den Herrschaften mit den gelben Westen, reihen uns brav ein und besteigen dieses mal ein richtige Fähre. Wir bleiben trocken, genug geschaukel gibt es trotzdem. Kurz vor jetzt ist mir übel sind wir glücklicherweise da. In dem Häuschen mit den blauen Dach gibt es zwei Zimmer, eines davon ist unseres.

Daneben, zu erkennen an dem dezenten Plakat, ist Mama‘ Foodhouse. Gehört zur Familie und laut Google das einzige Restaurant mit durchgehend vernünftigen Bewertungen. Ebenfalls auf dem Bild zu sehen ist die Dorfstraße. Auf der knattern die Locals mit ihren Rollern entlang. Häufig sind die Roller mit Beiwagen versehen um alles mögliche zu transportieren. Es sind allerdings nicht alle Stellen so komfortabel breit wie vor unserer Tür

Vor unserem Haus gibt es eine Terrasse mit direktem Strandzugang 

auf der wir gemütlich dem Meer beim wandern und der Sonne beim untergehen zusehen

Nachdem wir genug auf‘s Meer geschaut haben wollen wir wissen wohin die Straße vor unserem Haus so führt. In den Dschungel und irgendwann erreicht man das nächste Dorf sagt unsere Gastgeberin Cindy. Das lassen wir uns natürlich nicht zweimal sagen und marschieren los, immer der Straße nach

Die Häuser werden weniger,

aber die Brückengeländer sind noch massiv

Doch schon bald verwandelt sich die Betonpiste in einen Trampelpfad mit Meerblick

und auch die Brücken verbreiten Indiana Jones Vibes

Nach einer kurzen Unterredung mit den Makaken, die es doof finden, dass wir keine Tüten dabei haben, die sie uns abnehmen können und etwas gekraxel über einen umgefallen Riesenbaumstamm, der aber mit Pfeilen versehen ist und wir uns daher sicher sind noch richtig zu sein erreichen wir Paya

Neben dem Dschungel ist hier natürlich auch Unterwasser einiges geboten. Eine Tauschschule reiht sich neben der anderen und auch unsere Hosts würden Schnorchelausflüge organisieren. Leider ist Ida nicht so ganz fit und ein langer Schnorchelausflug mit Schnupfnase subotpimal. Glücklicherweise liegt direkt vor unserer Haustür auch ein Riff. Zu dem schwimmen die Großen raus und da ich bisher nur im Mittelmeer und im trüben Meer vor Sibu geschnorchelt bin genügt mir die bunte Vielfalt da draußen allemal. Wir sehen Korallen, Schwammkugeln, viele Fische und sogar eine Meeresschildkröte. Eine ziemlich große Qualle ist auch da, die jagt mir einen ganz schönen Schrecken ein. Und nein, man sollte nicht googeln was das hätte sein können, denn am Schluss landet man garantiert immer bei den tödlichen Arten. Aber auch näher am Strand gibt es jede Menge gepunktete, gestreifte und Papageienfische, an denen wir uns auch zu Dritt freuen können. So plätschern die Tage dahin und abends essen wir uns durch Mamas, die eigentlich die Frau des Onkels die mit allen verwandt ist deren Omas Nichte ist, Speisekarte

und testen zwischen durch auch die Roti Canai, deren Herstellung mich schon seit KL fasziniert

Ob es an unserem nächsten Stopp auch so gutes Essen gibt? Wir werden sehen. Dem Strand und dem südchinesischem Meer sagen wir jedenfalls selamat tinggal.

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