Ipoh

von Kathrin

Aus dem Zug steigen wir dann mit vielen anderen in Ipoh wieder aus

Dass es bei Aussteigen so ein Gedränge gibt liegt in erster Linie daran, dass man hier auch beim rausgehen sein Ticket nochmal scannen muss. Aber auch diese Hürde meistern wir und machen uns auf, die ehemalige Stadt der Millionäre zu erkunden. Der Zinnabbau sorgte für diesen Beinamen, der allerdings seit den 1950er Jahre überholt ist. Heute ist Ipoh Ausgangspunkt für die Cammeron Highlands oder wegen des vielen Grüns wohl bei Rentnern beliebt. Wir passen in keine der Kategorien, sind aber trotzdem neugierig. Auf dem Weg in die Altstadt geht es das typische auf und ab durch die Gänge vor den Geschäften und Häusern

Hier ist es meist schattig und bei Regen sicher trockener als auf der Straße, die gefühlt dem rollenden Verkehr vorbehalten ist. Nachteil an diesen Gängen sind jedoch die Höhenunterschiede, wechselnden Bodenbeläge und sonstige Stolperfallen. Aber dass es in Asien mit dem gemächlichen flanieren und schauen schwierig ist, wissen wir ja schon. Gut klappt das jedoch in der Concubine Lane

dem touristischen Herz Ipohs. Hier gönnen wir uns eine kleine Erfrischung,

die in einer großen Trommel unter gleichmäßigem geschüttelt runtergekühlt wird und mit einem Schlag auf den Flaschenboden vor dem öffnen innen gefriert. Auch der bekannteste Street Art Spot

ist nicht weit und auch von oben hübsch geschmückt. Weiter Gemälde finden wir ebenfalls

die nächsten fallen bereits dem Zahn der Zeit anheim

und manche halten sich dann doch erstaunlich lange

Wir sind auch schon wieder lange auf den Beinen und brauchen dringend kulinarische Abwechslung. Da kommt uns das Holy Guacamole gerade recht

Wie es innen aussieht lässt sich auf dem Titelbild erahnen.
Auf dem Nachhauseweg geraten wir noch in den Nightmarket

auf dem es Squischies in allen erdenklichen Ausführungen gibt. Zu Schade, dass man hier immer auf das nächste und übernächste und halt nein viel mehr übernächste gibt es langsam nicht mehr, aber auf alle Fälle immer immer vertröstet wird ob der Shoppingfreuden die sich hier so bieten. Dabei wäre es ein leichtes hier so richtig in die Vollen zu gehen. Hach diese Alten, immer nur schauen, staunen, da sein. So sind sie.

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